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Extrapause genießen – Wertschätzung erfahren – Zuversicht wagen

Kreisalten- und Pflegeheim dankt seinen Mitarbeitenden

Zu Ehren des Geburtstags von Florence Nightingale, einer Pionierin in der Entwicklung der modernen Krankenpflege, wird jährlich am 12. Mai der „Internationale Tag der Pflegenden“ gefeiert und genutzt, um den vielen Pflegekräften für ihre großartige Arbeit „Danke“ zu sagen. Pflegekräfte sind 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche und dies an 365 Tagen im Jahr für die ihnen anvertrauten Menschen mit großem Engagement und Professionalität im Einsatz.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kreisalten- und Pflegeheim Werneck erhielten von Geschäftsführerin Simone Falkenstein ein Dankeschön in symbolischer Form eines Gutscheines für eine „Extrapause“. Ein kleines Zeitgeschenk mitten im Arbeitsalltag, als Zeichen der Wertschätzung für die wertvolle Arbeit. „Pizza Paule“ wurde mit Essen und Getränke gebucht, draußen und drinnen waren die Tische gedeckt.

Beteiligt war auch die Ökumenische Altenheimseelsorge mit einer Grußkartenaktion. Unter dem Motto „Zuversicht wagen“ bedankten sich Gemeindereferentin Barbara Hemmert und Karin Maul vom evangelischen Kirchenvorstand, gemeinsam mit Pfarrerin Kerstin Vocke,  bei den Mitarbeitenden für ihren Einsatz und ihr Engagement für die Menschen, die ihrer Pflege bedürfen. Der Grußkarte der beiden großen Kirchen ist zu entnehmen: „Mit Gott an meiner Seite kann ich die Herausforderungen leichter annehmen und Zuversicht wagen.“

Zwar haben die Pflegekräfte wenig Hoffnung, dass sich in absehbarer Zeit etwas am Pflegenotstand ändern wird, doch finden sie immer wieder Kraftquellen: „Achtsam eine Tasse Tee oder Kaffee trinken. Gedanken in Worte fassen. Gute Gespräche mit Menschen führen, die Impulse geben. Das Wissen, dass ich eine Arbeit mache, die nicht jeder machen kann. Die Erfahrungen der Dankbarkeit von den mir Anvertrauten. In aller Atemlosigkeit des Pflegealltags doch irgendwie Luft zum Lachen zu finden. Auf meiner To-do-Liste steht auch Selbstfürsorge.“

Text und Foto: Roland Maul

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Über eine „Extrapause“ freuten sich (von links): Simone Falkenstein (Geschäftsführung), Katharina Maul (stellv. Pflegedienstleitung), Katharina Friedel (stellv. Pflegedienstleitung), Johannes Büchs (Pflegedienstleitung), Jane Wajant, Ana-Maria Dan, Barbara Hemmert (Gemeindereferentin), Marion Schley (stellv. Leitung Sozialdienst), Anika Pahlke (Wohnbereichsleitung), Vanessa Warmann (stellv. Wohnbereichsleitung), Eva Bärwolf, Gabi Barthelmes, Karin Krohe und Melanie Gerber.

"Ich will dich begrüßen und mache es so, hallo, hallo", klang es den Festgästen, annähernd 30 Senioren aus dem Ortsteil Schnackenwerth entgegen, als sie fröhlich und aufgeregt in den Kindergarten Werneck kamen. Die Kinder und das Team hatten die Senioren, die zum Teil auch die Großeltern der Kinder sind zu einem gemeinsamen Fest am Nachmittag eingeladen.

Zur großen Überraschung wurde nach der Begrüßung eine große bunte 50 ausgepackt. 50?! O ja, da war doch was?
Seit nun 50 Jahren gehören die Kinder aus Schnackenwerth zum Kindergarten Werneck. Und das wurde jetzt mit einem Überraschungs - Fest gefeiert.
Neben vielen Geburtstagsliedern sangen und sprachen die Kinder auch all die gelernten Frühlingslieder- und Ostergedichte um den Senioren einen vergnüglichen Nachmittag zu bereiten.
Dazwischen immer wieder kleine Anektoden aus dem Kindergartenteam und von den Senioren. Wie waren die Anfänge 1974? Da kauften die damaligen Kindergarteneltern eigens einen Bus, um die Kinder 2 Mal am Tag in den Kindergarten zu fahren und auch von dort 2 mal wieder abzuholen. Da war jeder mal dran mit dem Bringen und Abholen.
Zwischen den Erzählungen gestaltete das Kindergartenteam ein Osterhase - Theater. Dann wurde zur Kinderwahl ausgerufen. Die Kinder suchten sich den Tanzpartner zum gemeinsamen Abschlusstanz selbst. Unter fröhlichem Gelächter bildeten sich die Tanzpaare. Nach dem alten Lied: "Brüderchen komm tanz mit mir" tanzten die Senioren, die anwesenden Vorstände und der Bürgermeister.
Gemütlich ging es dann zum gemeinsamen Kaffee- und Kuchenessen. Die Eltern aus Schnackenwerth und Werneck zauberten ein reichhaltiges Kuchenbüfett für die Gäste und die Kinder.
Viele Erinnerungen an die letzten 50 Jahren wurden erzählt. Das Kindergartenteam hatte sämtliche Fotoalben ausgelegt, die von den vergangenen 50 Jahren erzählen. Unter "Nein, das bin ich doch nicht!" „Kann ich das Foto haben?“ und „Darf ich mich mal in aller Ruhe in den Kindergarten setzten und die Fotoalben durchschauen!“ verging die Zeit wie im Flug.
Lachend verging der Nachmittag. Lachend verabschiedeten sich die Gäste aus dem Kindergarten. "Schön war unsere gemeinsame Zeit und der Rückblick auf 50 Jahre!"

 

Wenn die „Großen“ aus dem Kindergarten Marienau in Werneck einen Ausflug machen, ist das alleine schon immer etwas Aufregendes. Wenn das Ziel des Ausflugs aber auch noch die örtliche Feuerwache ist, steigt die Aufregung der Kinder ins Unendliche. Hoch gespannt und mit großen Erwartungen betraten die 26 Kinder die Fahrzeughalle, wo sie vom Brandschutzerziehungsteam der Freiwilligen Feuerwehr in Empfang genommen wurden.

Das Programm, das die Kinder erwartete, sollte ihre großen Erwartungen nicht enttäuschen. Sie erfuhren viel über den richtigen Umgang mit Notsituationen und wie sie sich verhalten sollen, wenn sie selbst die Entstehung eines Brandes beobachten. Anhand eines Rauchdemonstrationshauses wurde die Ausbreitung des Rauchs in einem geschlossenen Gebäude gezeigt und damit verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass Türen geschlossen und Fluchtwege rauchfrei gehalten werden.

Auch der Frage, was es alles braucht, dass ein Feuer überhaupt brennen kann wurde nachgegangen. Zuerst theoretisch und dann sogar praktisch: Unter der Aufsicht der Brandschutzerzieher konnten die Kinder an speziell dafür vorbereiteten Experimentierplätzen ausprobieren, welche Dinge überhaupt brennen können, welche Unterschiede es beim Brandverhalten gibt und warum man die eigenen Haare unbedingt von offenen Flammen fernhalten sollte.

Bei einer Führung durchs Feuerwehrhaus wurde schließlich gezeigt, wie Freiwillige Feuerwehrleute überhaupt von einem Alarm erfahren, wie sie es schaffen, dass immer die richtigen Fahrzeuge besetzt werden und im Einsatz jeder weiß, was er zu tun hat. Die schwere Einsatzkleidung und die Ausrüstung, die die Einsatzkräfte vor der Hitze des Feuers und dem Brandrauch beschützen soll, konnten die Kinder sogar selbst anprobieren. Natürlich war die Kleidung den Kleinen viel zu groß, noch haben sie aber auch noch viele Jahre Zeit um selbst in die Einsatzkleidung hineinzuwachsen. Um die Zeit bis dahin zu überbrücken gib es bei der Feuerwehr Werneck die Blaulicht Bande, wo die Kinder bereits ab 6 Jahren spielerisch an das Thema Feuerwehr herangeführt und zu den Rettern von Morgen und Übermorgen ausgebildet werden.

 

Holger Mai, Feuerwehr Werneck

 

oder

Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig (Häuptling Noah Seattle/Chief Seattle)
Angeregt durch die besonderen Texte in der Osternacht machte ich mich daran, die Schöpfungsgeschichte für die Kinder zu bearbeiten und in Gestaltung und Bewegung umzusetzen. Unterstützung fand ich im Kindergartenteam. Mittelpunkt und Bindeglied sollte das Lied des Häuptlings Noah aus Seattle werden: Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig.
Um die Schöpfung Gottes den Kindern nahe zu bringen, brauchte es viel Material: Tücher, Belebungsmaterial, wie Tiere des Himmels und des Wassers, Tiere auf dem Land und Material für die Sonne und Sterne. Die Bibel sagt, dass Gott 7 Tage für die Erschaffung der Erde brauchte. Bis 7 zu zählen ist für unsere Kindergartenkinder eine Kleinigkeit. Aber kommt ihnen die sieben auch bekannt vor. „Ja, es gibt 7 Tage in der Woche!“ wusste eines der größeren Kinder. Den Montag, den Dienstag………………! Dann lasst uns doch mal nachschauen, was Gott an den 7 Tagen so alles erledigte. Mit Feuereifer arbeiteten die Kinder mit: Sie überlegten wohin wir an unserer Weltkugel die Helligkeit mit den gelben Tüchern und wohin die Nachtschwarzen Tücher gelegt werden können. Die Kinder verteilten Sonnenstrahlen an den Himmel und legten Sterne auf die dunkle Seite. Sie legten die Tiere des Wassers ins Meer und die Vögel an den Himmel.  Aus Moos und Rinde entwickelten sie Bäume und Sträucher und freuten sich, als endlich auch die Tiere auf die Erde einzogen. „Aber Gaby, du hast ja uns Menschen vergessen, klang es ein wenig vorwurfsvoll!“ „Ich renn schnell in die Gruppe und hole uns die Figuren aus der Bauecke!“ kam es von einem Jungen. Wartet ab, die Menschen kommen noch, beruhigte ich meine eifrige Kinderschar.
Als die Kinder dann zum Abschluss sich selbst um die Weltkugel malen und legen durften klangen sie versöhnt. Jetzt stimmt unser Bild.
Die Menschen sind Teil der Gestaltung geworden:Ich bin ein Teil der Schöpfung
Jeder Teil dieser Erde ist meinem Volk heilig………….

Gaby Brand (Text + Bild)

Trotz leichtem Nieselregen machten sich die Großen des Kindergartens Werneck, ausgestattet mit Arbeitshandschuhen, Müllsäcken und Bollerwagen auf den Weg.  Sie hatten sich vorgenommen, als Mülldetektive, die nähere Umgebung des Kindergartens von Müll zu säubern. Auslöser für diese Aktion war, dass die Kinder im Rahmen der Vorbereitung auf das Korbtheaterstück „Olga packt aus“ (von Ali Büttner) zum Thema Müllvermeidung vieles erfahren und gelernt hatten.  So zum Beispiel wie man Müll richtig trennt und das aller wichtigste, wie man ihn am besten ganz vermeidet.
Anfangs waren die Kinder noch überzeugt, wenig Abfall zu finden. „Jeder weiß doch, dass man Müll nicht einfach so wegschmeißen darf“, war die einhellige Meinung der Kinder. Doch leider wurden sie schnell eines Besseren belehrt. Bonbon- und Kaugummipapiere, Zigarettenschachteln, Chipstüten und Glasflaschen waren die Sachen die sie am meisten fanden.  Aber auch „außergewöhnlichere“ Dinge wie z.B. eine Schüssel, eine Zahn- und eine Haarbürste. Schnell füllte sich der große blaue Müllsack. Eifrig wurde jedes noch so kleines Papierchen oder kleine Stücke eines Kabelbinders aufgesammelt. Die Kinder entdeckten wirklich alles. „Daniela, das ist so traurig. Wir sind noch gar nicht weit gelaufen und haben schon so viele Sachen gefunden“ meinte eines der Kinder. Und ein anderes sagte: „Wissen die Leute nicht, das die Tiere daran sterben können und es schlecht für die Natur ist?“. Unsere Antwort „Doch schon, aber die Leute werfen es oft gedankenlos weg“ konnte die Kinder aber nicht wirklich zufriedenstellen.
Am Ende dieses Nachmittags waren die Kinder froh als Mülldetektive unterwegs gewesen zu sein und überlegte vielleicht nochmal an einer anderen Stelle Müll zu sammeln.
„Oder aber, die Menschen würden gar nicht erst ihren Müll überall hinwerfen“ sagte eines der Kinder. Ja das stimmt, das waren passende Schlussworte.

Gabriele Brand (Text + Bild)

Dinos, Dinos das wär toll, eine ganze Stube voll

Ein spannender Moment: Es klingelt an der Türe. Draußen steht eine Seniorin aus Werneck. Aufgeregt fragt sie, ob sie uns Spielsachen bringen darf. Die Kinder hören mit. „Spielsachen! Bringen!“

Im nächsten Moment wird die Werneckerin mit Fragen gelöchert. Was will sie uns schenken? Dinos, Dinos mit denen auch ihr Sohn schon spielte.

„Wollt ihr Kinder die haben?“ Ja, klar.

„Dürfen die Kinder die Dinos auch haben?“ fragt sie mich. Ja klar, wir freuen uns immer, wenn wir Spielsachen geschenkt bekommen.

Welch tollen Schätze haben sich da in den letzten Jahren schon angesammelt: Ritterburgen aus Holz und von Playmobil, Duplobausteine, Kaufläden aus Holz, Feuerwehrautos, Puppen und Puppenwagen, Kuscheltiere, Bilderbücher, Steckspiele und Puzzle. Alles wird gerne von den Kindern genommen und bespielt.

Aber auch Wolle zum Sticken und Basteln, Zeitungs- und Malpapier für`s Schaffen am Maltisch. Die Liste der Geschenke ist lang. Und freut uns immer wieder aufs Neue.

An dieser Stelle herzlichen Dank an all die vielen Spender und Spenderinnen aus Werneck und Schnackenwerth. Danke aber auch an unsere ehemaligen Kindergartenkinder, die – wenn sie aus dem Spielalter herausgewachsen sind – den Weg zum Kindergarten nehmen und ihre Nachfolger dort so reich beschenken.

 

Mitten im Fasching steht uns in diesem Jahr das Fest des heiligen Blasius ins Haus. O, wie nötig haben wir in diesem Jahr den Schutzpatron gegen Halskrankheiten. Viele unserer Kinder sind krank. Viele Kolleginnen aus dem Team haben sich erkältet. Haben Halsschmerzen, Husten, Magen Darm Erkrankungen. Liegen zu Hause im Bett und können nicht mit uns Fasching feiern. Wie schade, Feste sind doch erst so richtig schön, wenn alle mitfeiern können und fit sind.

Heiliger Blasius hilf, dass unsere Kinder bald wieder gesund sind. 

Wir alle wollen schnell wieder gesund werden, wenn wir krank sind. Dabei können uns Ärzte helfen, aber vor allem die Mama und der Papa.

Menschen, die sich um uns kümmern braucht es, die mit uns fühlen und die für uns da sind.

Ein solcher Mensch, der sich um viele Menschen gekümmert hat, war Blasius. Er spürte, dass die Menschen ihn brauchen und dass seine Hilfe wichtig ist.

In unserer kleinen Feier mit den Kindern im Foyer hörten wir vom Leben des heiligen Blasius, aber auch von seiner Sorge um die Menschen und davon, dass er selbst immer wieder in Gefahr geraten ist. Blasius glaubte an Gott und das war in seiner Zeit – um 1700 herum – nicht einfach. Da brauchte es mutige Menschen, die für andere einstanden und die sogar für ihren Glauben ins Gefängnis gingen. 

Fim Gefängnis traf er auf einen Jungen, der sich an einer Fischgräte verschluckt hatte. Er eilte herbei, betete zu Gott und half so dem Jungen gesund zu werden.

 Heiliger Blasius hilf auch unseren Kindern und den Erwachsenen, dass alle bald wieder gesund sind oder erst gar nicht krank werden.

Dass wir miteinander feiern können.

Gemeinsam mit Lena Scheiber vom Pfarrteam gestalteten wir eine anschauliche kleine Feier. Am Ende der Feier kniete Lena vor den Kindern mit zwei gekreuzte brennenden Kerzen.

Heiliger Blasius hilf, dass unsere Kinder bald wieder gesund sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Muhlalala, die Welt ist für uns alle da.

Singt Olga, die Kuh am Ende des Theaterstücks.

Mulalala, die Welt ist für uns alle da.

 

Olga packt aus - im Kindergarten Werneck

 

Ali Büttner, der bekannte Korbtheater – Spieler ist mit der Kuh Olga zu Gast im Kindergarten Werneck und packt ein ganz besonderes Theaterstück aus.

 

Olga ist eigentlich eine Kuh vom Lande. Sie lebt auf einer Wiese mit saftigem Gras. Sie hat einen guten Freund, der früh und abends zum Melken kommt und leckere Milch, die sie an die Tiere in Wald und Flur verkauft – schließlich muss eine Kuh auch von etwas leben. Eines Tages jedoch brauen sich dunkle Wolken über Olgas Hörnern zusammen: Zuerst findet sie Müll auf ihrer Wiese, dann wird die Milch sauer und schließlich auch noch ihre Kundschaft. Das geht doch auf keine Kuhhaut………….!

 

Es ist uns schon lange ein Anliegen mit den Kindern über unseren Müll im Kindergarten zu sprechen. Da kommt uns das Korb – Theaterstück gerade recht. Es sammelt sich viel Plastik bei uns an. Und wenn wir uns die Papierabfälle anschauen, merken wir mit den Kindern, dass da Papier liegt, das nur zusammengefaltet weggeschmissen wurde. Genau deshalb gehen wir – angeregt durch Olga - mal an unseren Abfall ran und schauen mit den Kindern

  • wie viel Müll sammelt sich bei uns so an?
  • welchen Müll könnten wir vermeiden? Wie können wir den Müll reduzieren?
  • und vor allem, wie entsorgen wir den anfallenden Müll richtig?

Dieses Thema ist für Kindergartenkinder so aktuell, dass das Landratsamt dieses Umwelttheaterstück im Kindergarten mit 500,-€ bezuschusst.

 

Vielleicht singen wir dann auch mit Olga der Kuh:

Jetzt machen wir weniger Müll und haben ein gutes Gefühl…

Geldspende St. MartinKiga Geldspende

Ein bisschen so wie Martin, zeigte sich das Gemeindeteam Werneck. Einen Teil des Erlöses aus dem Verkauf vom Martinstag 2023 überreichten Sie in einen kleinen Umschlag verpackt, an den Kindergarten weiter. Freudig wurde der Umschlag entgegengenommen. Und genauso freudig verkündeten die Überbringer Kristin Weißenberger und Werner Bitsch die Summe. 200,-€ für die Kindergartenkinder. Das Kindergartenteam freut sich über diese tolle Spendensumme, vor allem jedoch, dass das Gemeindeteam an die Kinder gedacht hat und sie mit der Spende überrascht hat. Das Geld und die entsprechenden Wünsche sind auch schon gut verplant. Die ersten Wochen im neuen Jahr bringen so manches Fest mit sich und für die Ausgestaltung dieser Feste wird das Geld eine gute Verwendung finden. Wir sagen - von Herzen - Danke für solche eine liebe Überraschung.

 

Schnackenwerther Eltern lassen Kinderträume wahr werden!Kiga Werneck Spende Schnackenwerth

Ein Traum wird wahr! Als wir im Dezember 22 mit all unseren Kindern aus den 4 Kindergartengruppen im Indoorspielplatz waren, kam beim Verlassen des Spielplatzes sofort wieder der Wunsch bei den Kindern hoch, noch einmal dort hin zu gehen. Und dabei leuchteten die Augen der Kinder, weil sie sich an das Erlebnis erinnern: An den Ritt auf den Pferdchen, dem kribbeln im Bauch beim Rutschen auf der großen Rutsche, dem Sprung ins Bällebad und dem Fliegen auf dem Trambolin! Aber auch die Busfahrt und das gemeinsame Essen dort im Indoorspielplatz steigt in der Erinnerung der Kinder immer wieder begeistert auf. Auch wir, das Erzieherteam haben diesen Ausflug - wie so viele Aktionen mit unseren Kindern - in so toller Erinnerung.
Obwohl: Der Ritt auf dem Pferdchen machte uns Muskelkater, die riesen Rutsche mit dem Hugel löste mehr als nur ein Bauchkribbeln aus, und vom Sprung ins Bällebad nahmen wir ganz Abstand - "O Mann tut das weh, wenn man in den Bällen landet!" Das Fliegen auf dem Trambolin schafften auch nicht alle - "Mir wird grad schlecht! Ich mach mal `ne Pause!"
Beim Essen und der Busfahrt sind wir aber mit den Kindern einer Meinung. Ein supertoller Tag, der nun Wiederholung findet. Begeistert haben wir das Geld, die 750 € der Schnackenwerther Kindergarteneltern angenommen.
Nun braucht es noch ein bisschen Planung, dann können wir schon wieder starten. Und mit Hilfe aller Eltern können wir sogar noch die Busse bezahlen!

 

Tombola für die KindergartenkinderTombola Kiga

Der Weihnachtsmarkt der Gemeinde Werneck ist in jedem Jahr ein großer Anziehungspunkt. Auch in diesem Jahr kamen Besucher von nah und fern. Viele kleine Hütten stehen für den Verkauf zur Verfügung. Die Eltern und der Elternbeirat organisierten eine Tombola für diesen Markt. Annähernd 1000 Lose galt es an die Besucher zu verkaufen.
Unterstützung beim Verkauf fanden die Eltern im Kindergarten. 34 Große KIndergartenkinder übernahmen das gerne. Gemeinsam mit der Mama oder dem Papa ging es an den Verkauf. Lachend, fröhlich und begeistert kauften die Gäste den Kindern ihre Lose ab. Das stolze Verkaufsergebnis 730,-€ für den Kindergarten.
Wir sagen Danke an unsere verkaufstüchtigen großen Kinder, den Eltern und dem Elternbeirat.

Gaby Brand 

für das Kindergartenteam

Na, wer geht mit zum Weihnachtsmarkt klingt es schon seit Wochen durch den Kindergarten.

Der Grund: Die 34 Großen sind erneut auf den Weihnachtsmarkt auf die große Bühne eingeladen worden. Herr Labus, bereits im letzten Jahr Unterstützer hat es auch in diesem Jahr möglich gemacht.

Und am Montag, den 18. Dezember war es dann soweit.

Gemeinsam mit leider nur 31 Großen fuhren wir mit dem Linienbus nach Schweinfurt und liefen auf den Weihnachtsmarkt. Dort wurden wir bereits begrüßt - von all unseren Eltern, vielen Geschwistern und so manchen Großeltern und Paten. Alle wollten die Kinder singen hören.

Um 15.00 Uhr betraten die Kinder die Bühne und kurz vor 16.00 Uhr verliesen die Kinder die Bühne wieder.

Annähernd 60 Minuten Lieder kein Problem für die Kinder.

Sie spannten einen Bogen vom Advent, über den Nikolaus, zum Weihnachtsfest bis hin zu den Sternsingern.

Ein Lied, ein Gedicht nach dem anderen "hauten" die Kinder raus. "Kleiner grüner Kranz, Wir sagen euch an den lieben Advent, Dicke rote Kerzen, Sei gegrüßt lieber Nikolaus, Lasst uns froh und munter sein, Kling Glöckchen kling" Und alles ohne Mikrophon.

Nach jedem Vortrag ernteten die Kinder den allergrößten Applaus, wie es eine Mutter auf dem Weihnachtsmarkt rückmeldete.

Am Ende bedankte sich Herr Labus bei den Kindern mit leckerer Schokolade. Die wurde von den Sängerinnen und Sängern freudig entgegengenommen und auch das kleine Geschwisterchen bekam etwas ab.

Gaby Brand 

für das Kindergartenteam

Der Miche/Niko - laus war im Kindergarten und hat uns an seinem Namenstag besucht.

 

Am nächsten Tag haben wir die Kinder gefragt, wie ihnen der Besuch des Nikolauses gefallen hat. Und das sind die Antworten.  Wir haben sie in einem öffentlichen Brief an unseren Nikolaus zusammengefasst:

 

Lieber Nikolaus,

es war schön, dass Du uns Kindergartenkinder besucht hast. Es war ganz schön aufregend, als du draußen mit Deiner Glocke geklingelt hast. Wir haben dann sofort aufgehört zu singen. Dein Stab hat so schön geglitzert und wir Kinder waren ganz leise.

Wir haben dich erst mal genau angeschaut.

Du hattest eine goldene Mitra mit einem Kreuz auf dem Kopf, da hab ich genau hingeschaut und du hattest einen Bischofsstab dabei. Du hast gesagt, dass es auch ein Hirtenstab ist. Das heißt, dass ein Bischof auf die Menschen aufpasst, wie ein Hirte auf die Schäfchen. Dein roter Mantel sah ganz kuschelig aus und unter dem weißen Gewand haben wir deine braunen Schuhe entdeckt. Deine Jesuskette auf dem weißen Kleid war cool

 Dann hast du uns so viele Sachen gefragt!

Wir haben dir gerne alles erzählt:

Vom Avarrizzo, der immer reicher und besser sein wollte als die anderen Menschen. Und das er immer einsamer wurde. Da kam der Nikolaus zu ihm und drückte ihn ganz fest. Da spürte er die Wärme und die Liebe wieder,

die ihm so fehlte.

Wir hörten auch die Legende vom Antonio, der so arm war, dass er seinen

3 Kindern nichts mehr zu essen kaufen konnte. Das war für mich sehr traurig. Da kam sogar ein Mann, der ein Kind kaufen wollte. „Da hast du Geld“, hat er gesagt. Aber das ist doch nicht fair. Gut, dass es der Nikolaus wusste und dem Antonio geholfen hat, mit den 3 goldenen Kugeln.

Wir haben dir auch eine Geschichte erzählt, vom Nikolaus, dem Schiff und dem vielen Korn. Am besten war es, wo ein Mann vom Schiff gesagt hat:

„Ja, ihr kriegt das Korn!“

 Wir haben gerne für dich unsere Lieder gesungen. Dein Lieblingslied haben wir dann ganz laut gesungen, dass du dich freust.

Es war aufregend als du uns aus deinem goldenen Buch vorgelesen hast. Deine Helferlein haben das für dich notiert, sagst du dann immer. Wir sind tolle Kinder stand darin und dass wir manchmal viel zu viel helfen. Aber auch, dass wir auf unser Geschirr ein bisschen besser aufpassen müssen. Das machen wir. Haben wir Dir feste Versprochen.

 Unsere Erzieherinnen haben dann die Körbe mit den leckeren Nikoläusen hereingetragen, die standen vor der Tür. Wie die wohl dahin gekommen sind? In den Körben waren leckere Mandarinen, Nüsse und Spekulatius.

 Es war so schön dass du bei uns warst, bitte komme auch im nächsten Jahr wieder. Und wenn du mal zu mir in die Gruppe kommst, zeige ich dir alles und wir können miteinander spielen. Darauf freue ich mich! Wir wünschen dir eine schöne Adventszeit, lieber Nikolaus und werde nicht krank. Dein Haus soll gesegnet sein……

Welche Faszination die Feuerwehr auf kleine Kinder ausübt, war vor kurzem wieder eindrucksvoll im Wernecker Kindergarten Marienau zu beobachten. Mit leuchtenden Augen standen die Kinder an den Fenstern ihrer Gruppenräume und jubelten den Brandschützern der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr zu, während diese mit zwei ihrer Großfahrzeuge zur Brandschutzerziehung im Kindergarten anrückten.

In den einzelnen Kindergartengruppen, lauschten die Kinder den Feuerwehrleuten dann gespannt, als diese von den vielfältigen Aufgaben und Tätigkeiten der Feuerwehr Werneck berichteten. Im Weiteren wurden die Kinder über die Gefahren von Rauch und Feuer und das richtige Verhalten im Brandfall aufgeklärt. Selbstverständlich gaben sich die Floriansjünger besondere Mühe dabei, alle Informationen möglichst kindgerecht zu vermitteln. Das fiel den meisten nicht allzu schwer, da einige der Freiwilligen selbst Kinder oder Enkel im Kindergarten haben.

Am praktischen Beispiel konnte den Kindern gezeigt werden, was alles zu einer Atemschutzausrüstung gehört und vor allem, wie sich jemand anhört, der komplett in so einer Ausrüstung steckt und aus einer Pressluftflasche atmet. Schließlich ist es einer der wichtigsten Punkte, die es zu vermitteln gilt, dass man vor demjenigen, der einem im Notfall helfen kann, keine Angst zu haben braucht.

Im Anschluss ging es endlich nach draußen, um die großen roten Fahrzeuge zu bewundern, die im Umfeld des Kindergartens standen. Dort führte die Feuerwehr unter anderem mit der Drehleiter vor, wie sie ein (Kuschel-)tier aus einem Baum rettet. Dann konnten die Löschmeister von morgen noch selbst Hand anlegen und ausprobieren, wie es sich anfühlt, mit dem Strahlrohr und einer Kübelspritze zu löschen.

Als kleine Erinnerung an den Besuch überreichten die Feuerwehrleute den Kindern noch einige kleine Mitbringsel. Nicht zuletzt auch, dass die Kleinen bei ihren Eltern Werbung für den freiwilligen Dienst in der Feuerwehr machen können. Denn bis die Kinder selbst aktiv mithelfen dürfen, werden noch einige Jahre ins Land ziehen. Was liegt da näher, als Mama oder Papa vorzuschicken, die dann vielleicht eines Tages selbst mit dem Feuerwehrauto beim Kindergarten vorfahren.

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